Pressestimmen und Rezensionen zu Eda Zaris Musik
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Interviews & KritikEDA ZARI · JOURNAL

Pressestimmen und Rezensionen zu Eda Zaris Musik

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Eine Auswahl internationaler Presse- und Radiostimmen zu Eda Zaris Alben und Auftritten, darunter Entropy, Toka Incognita und Statement.

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„Es ist kein Zufall, dass die in Tirana geborene und in Deutschland lebende Sängerin Eda Zari auf dem Cover der CD über eine Brücke schreitet: In Zeiten, in denen der Westen unter einer diffusen Furcht vor dem Osten und dem Süden leidet, zeigt Zari mit Entropy, was uns mit Istanbul, Russland, Syrien und Albanien eint.

Es ist die geistliche Musik der byzantinisch-orthodoxen Kirche, die ein griechisches, jüdisches und syrisches Erbe in sich trägt und der Sage nach vom Gesang der Engel abstammt.

Acht geistliche Lieder, vom Kyrie Eleison über Mariengesänge bis hin zu einer liturgischen Meditation über die arme Sünderin im Hause des Pharisäers aus dem Lukas-Evangelium, bilden die Grundlage für Zaris ambitionierte Pilgerreise vom alten Byzanz zum weltoffenen Jazz der Gegenwart.

Arrangiert vom Pianisten Florian Weber werden die Kirchenweisen zu Songs mit einem großen Überraschungsmoment, die von den archaischen Klängen eines byzantinischen Männerchors mühelos und völlig natürlich zu soulvoll rhythmisiertem Sprechgesang Zaris springen können (Kyrie Eleison).

Überhaupt offenbart die als klassische Opernsängerin ausgebildete Projektleiterin eine große stimmliche Bandbreite, in der für orientalische Melismen genauso viel Platz ist wie für die Haltetondrones des albanischen Gesangs oder die jazzige Polyphonie der New York Voices — wofür das Eröffnungsstück Kurre nuk po merret vesh ein fabelhaftes Beispiel liefert.

Dass die Vermittlung zwischen vermeintlich weit auseinanderliegenden Kulturen und Epochen auf Entropy so glückt, verdankt sich nicht zuletzt den beteiligten Musikern, die ihrerseits aufmerksame Brückenbauer sind.

Altsaxofonist Hayden Chisholm etwa interagiert mit dem orthodoxen albanischen Chor St. John the Koukouzelian wie Jan Garbarek mit dem Hilliard Ensemble (Zoti eshte bashke me ne), der bei drei Stücken präsente Special Guest Ibrahim Maalouf mäandert mit den Vierteltönen aus seiner Trompete zwischen kammerjazziger Besinnlichkeit und nordafrikanischer Spiritualität.“

Josef Engels, Rondo, 14.01.2017

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EDA ZARI — TOKA INCOGNITA

Die aus Albanien stammende Sängerin Eda Zari lebt seit vielen Jahren in Deutschland. Sie wurde als Opernsängerin ausgebildet, doch ihre Leidenschaft für Tradition und Jazz führte sie auf große Bühnen in aller Welt.

Zari besitzt das Talent, eine starke Gesangstechnik mit zugänglichem Roots-Jazz zu verbinden. Ihr musikalischer Horizont reicht von Balkan-Idiomen über jiddische und Roma-Traditionen bis hin zu arabisch gefärbten Melodien und Pop-Jazz-Arrangements.

Das Album enthält zwölf Titel; als Special Guest ist Gitarrist Dominic Miller auf drei Stücken zu hören.

Zari bewegt sich von leicht zugänglichen Folk-Pop-Songs für ein breites Publikum bis zu eindringlichen Interpretationen bekannter Stücke wie A Yiddisher Mame — ein Lied, das hunderte Male aufgenommen wurde; ihre Version gehört für den Rezensenten zu den besten, die er kennt.

Die Repertoiremischung ist ungewöhnlich. Manche Stücke sind dem persönlichen Geschmack des Rezensenten etwas zu mainstreamig, doch einige sind echte Perlen. In diesen Momenten zeigt Zari, dass sie sowohl ein großes Publikum erreichen als auch den Mut und die Qualität besitzen kann, ihren eigenen Weg zu gehen und schöne Musik zu schaffen.

© Eelco Schilder, FolkWorld, 2013

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„Mit Eda Zari aus dem albanischen Tirana ist eine ganz besondere Künstlerin mit von der Partie. Der lyrische Koloratursopran der staatlich geprüften Opernsängerin, die inzwischen in Deutschland lebt, besitzt eine unglaubliche Strahlkraft; er hypnotisiert den Hörer mit großer Leidenschaft, Energie und Tiefe.“

Ad Hoc, Album Dominic Miller Jazz Fun, Februar 2013

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„Eda Zari ist Kulturbotschafterin Albaniens, gilt in ihrer Heimat als gefeierter Superstar. Mit Statement, ihrem ersten Album beim Intuition-Label, vertritt sie selbst singend und komponierend die Kultur der Albaner, die angesichts der Bilder von verzweifelten Flüchtlingen vor der italienischen Küste gerne vergessen wird.

Hier setzt Eda Zari ihre Botschaft an: Schönheit und Reichtum der albanischen Musik vereint sie auf Statement zu einem interessanten Zeugnis lebendiger Musikkultur.

Neben Family Lela de Përmet, einer der bekanntesten albanischen Musikerdynastien, haben auch andere internationale Musiker, der bekannte Percussionist Rhani Krija aus Marokko, der virtuose Pianist Hans Lüdemann und Arrangeur Mark Joggerst, zum Gelingen von Statement beigetragen.

Der Albumtitel ist bei Eda Zari durchaus Programm: Ihr ist es ein besonderes Anliegen, auf Albanien als bislang wenig beachtetes Musikland hinzuweisen. Mit dieser passionierten World-Pop-CD ist ihr das gelungen.“

WDR 5 Radio Multikulti & Funkhaus Europa Statement — CD der Woche, 13.–18.01.2003

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Wer ist Eda Zari? Man werfe einen Blick auf das Cover!

Um dann zu vernehmen, dass diese Frau Kulturbotschafterin Albaniens ist, dass diese Frau aufregende, vitale Musik macht, sie singt, textet und komponiert und nun mit Statement ihr erstes Album auf Intuition herausbringt.

Kategorie? Soll man es World-Pop nennen?

Sicher — ihre Songs klingen einnehmend, gar eingängig, doch tatsächlich ist die Musik raffinierter. Auch in den Titeln, die Eda Zari englisch singt, sind subtil Elemente der typisch albanischen Musiktradition eingewoben. Sie machen das Album zu etwas ganz Besonderem.

Einen gewichtigen Anteil daran hat Family Lela de Përmet, eine legendäre albanische Musikerfamilie — besonders der Klarinettist Vladimir Gica —, aber auch Mark Joggerst, Ko-Komponist und Ko-Arrangeur und zudem Pianist der Aufnahmen.

Eda Zari ist es ein besonderes Anliegen, auf Albanien als bisher wenig beachtetes Musikland hinzuweisen; daher der klare Titel Statement.

Das ist ihr in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Welle und deren albanischer Redaktion zweifellos gelungen.

Ihre Songs, von denen viele von Erinnerungen an Orte und Menschen ihrer Heimat inspiriert sind, haben eine ungezwungene Intensität, eine Passion, die sie über den üblichen World-Pop weit hinausheben.

Eda Zari ist eine Sängerin, die es zu entdecken gilt!

Deutschlandradio, 2005

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JazzTimes — USA / New York

„Gerade dieses Talent zeichnet die vielseitige Sängerin Eda Zari aus. Indem sie anspruchsvolle Elemente der Balkanmusik mit den zeitgenössischsten Formen des aktuellen Jazz verbindet, schafft sie in ihrer eigenen Musik eine zwingende Fusion aus sinnlicher Geschmeidigkeit und rauchig-verführerischem Gesang. Sie improvisiert über albanische Polyphonie und belebt sie neu; daraus entsteht eine Atmosphäre, die einen subtilen und berauschenden Klangteppich webt.“

Vienna Balkan Jazz Festival — Magazin Concerto, Franz Richter

„Die Verbindung von Edas kraftvoller, weit gespannter Stimme und ihrer versierten Band, die die komplexen Taktarten der Balkanmusik souverän beherrscht, würde jeder Bühne Ehre machen und jedes Publikum fesseln. Auf der Bühne strahlt Zari gleichermaßen Charme und Charisma aus. Mit ihrer makellosen und sinnlichen Stimme besitzt sie alle Voraussetzungen für eine wahrhaft herausragende Karriere.“

BBC Radio — Charlie Gillett

„Ich liebe ihre neuen Stücke von Statement. Die Klarheit und emotionale Tiefe von Edas Stimme, ihre magische Bühnenpräsenz und die Aufrichtigkeit ihrer musikalischen Entscheidungen ermöglichen es ihr, traditionelle Balkan- und albanisch-mediterrane Musiksprache mit aktuellen westlichen Rhythmen und Klangwelten zu verbinden.“

Jazz Podium

„Funkhaus Europa ernannte Eda Zaris Album Statement zum Album des Monats. Mit Statement vermittelt sie die Kultur ihres Volkes, die nach Nachrichtenbildern von verzweifelten Flüchtlingen an der italienischen Küste oft vergessen wird. Genau hier tritt Eda Zari in den Mittelpunkt. Auf Statement verbindet sie die Vielfalt und Schönheit albanischer Musik mit großer Sicherheit und schafft ein fesselndes Bild einer lebendigen Musikkultur.“

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STATEMENT — EDA ZARI

Albanien — ein Land, das vor allem aus Berichten über politische Katastrophen bekannt ist — vertritt Eda Zari hier einmal von seiner sinnlich schönen, musikalisch reichen Seite.

Musikalische Traditionen des Landes verschmelzen mit aktuellen Trends der Weltmusik zu einem aufsehenerregenden Mix aus tanzbaren Rhythmen von hohem Anspruch.

Dafür sorgt allein schon ihre Band aus Mitgliedern der in Albanien legendären Musikerdynastie Family Lela de Përmet.

Eda Zari ist in ihrem Land ein Superstar und wagt nun, unterstützt von der Deutschen Welle, den Sprung auf den internationalen Markt. Dazu kann man sie nur beglückwünschen.

Sie fügt den ohnehin in Mode gekommenen globalen Beats eine spannende Facette hinzu, die einen vom ersten Moment an in ihren Bann zieht.

Eine ausgeprägte Vorliebe für ungerade Taktarten, die dennoch stets lässig swingt, verbindet sich mit einer brisanten Mischung aus nordafrikanischer Musikkultur wie Raï, Balkan-Funk/Jazz mit Roma-Einflüssen, Reggae, Salsa, Dancefloor-Jazz und typischen, hypnotisierenden Gesangsfiguren Albaniens.

Und die albanische Sprache ist dazu noch sehr melodisch.

Befremdend schön.

Discover Music Magazine — Peter Backof

EDA ZARI

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